Juli 29, 2014
Coole Brise: Eric Clapton ehrt J.J. Cale

Zwei Könner, die sich nichts neiden - das ist ungewöhnlich. Clapton landete zwei seiner größten Hits mit Coverversionen von Stücken, die J.J. Cale geschrieben hat: „After Midnight“ und „Cocaine“. Nach Jahrzehnten der gegenseitigen Bewunderung nahmen Cale und Clapton 2006 endlich ein gemeinsames Album auf: “The Road to Escondido” - ein Meisterwerk, für das Cale elf der 14 Stücke schrieb. Jetzt verneigt sich Mr. Slowhand zusammen mit Tom Petty, Mark Knopfler, Willie Nelson u. a. vor seiner „wichtigsten Inspirationsquelle“. „The Breeze“ ist kein laues Lüftchen wie Claptons „Old Sock“ (2013), sondern eine steife Brise Cale-Sound, cool präsentiert, zu Ehren der vor einem Jahr verstorbenen Songwriter- und Blues-Legende. Meine Favoriten: „Magnolia“, wunderbar soft interpretiert von John Mayer, und “The Old Man And Me”, lässig rau gehaucht von Tom Petty. (Eric Clapton & Friends: The Breeze. An Appreciation of JJ Cale, erschienen bei Universal für ca. 16 Euro)

Coole Brise: Eric Clapton ehrt J.J. Cale

Zwei Könner, die sich nichts neiden - das ist ungewöhnlich. Clapton landete zwei seiner größten Hits mit Coverversionen von Stücken, die J.J. Cale geschrieben hat: „After Midnight“ und „Cocaine“. Nach Jahrzehnten der gegenseitigen Bewunderung nahmen Cale und Clapton 2006 endlich ein gemeinsames Album auf: “The Road to Escondido” - ein Meisterwerk, für das Cale elf der 14 Stücke schrieb. Jetzt verneigt sich Mr. Slowhand zusammen mit Tom Petty, Mark Knopfler, Willie Nelson u. a. vor seiner „wichtigsten Inspirationsquelle“. „The Breeze“ ist kein laues Lüftchen wie Claptons „Old Sock“ (2013), sondern eine steife Brise Cale-Sound, cool präsentiert, zu Ehren der vor einem Jahr verstorbenen Songwriter- und Blues-Legende. Meine Favoriten: „Magnolia“, wunderbar soft interpretiert von John Mayer, und “The Old Man And Me”, lässig rau gehaucht von Tom Petty. (Eric Clapton & Friends: The Breeze. An Appreciation of JJ Cale, erschienen bei Universal für ca. 16 Euro)

Juli 28, 2014
Tagesrhythmus: Eines Morgens in München… “BBC” von Jay Z

Ein Lauf entlang der Isar, vorm Frühstück, nach einer langen Nacht. Es nieselt. Unter einer Brücke rafft ein Obdachloser seine Sachen zusammen:  trostlos. Suche nebenbei nach der Musik für diesen Morgen. Nichts passt. Da taucht in der Ferne ein Jogger auf: graues Kapuzenshirt, ausgebeulte Trainingshose, schlingernde Bewegungen. Stolpert der? Restalkohol? Nö, boxt sich den Weg entlang, schwerfällig, aber explosiv. Blöd, aber da muss man vorbei…, und zwar jetzt. Er holt mit der Linken aus - und bremst sie grad noch ab. Puh. Das Gute daran: Endlich bekommt der Tag seinen Beat: “BBC” von Jay Z- “Let’s work….”

Tagesrhythmus: Eines Morgens in München… “BBC” von Jay Z

Ein Lauf entlang der Isar, vorm Frühstück, nach einer langen Nacht. Es nieselt. Unter einer Brücke rafft ein Obdachloser seine Sachen zusammen:  trostlos. Suche nebenbei nach der Musik für diesen Morgen. Nichts passt. Da taucht in der Ferne ein Jogger auf: graues Kapuzenshirt, ausgebeulte Trainingshose, schlingernde Bewegungen. Stolpert der? Restalkohol? Nö, boxt sich den Weg entlang, schwerfällig, aber explosiv. Blöd, aber da muss man vorbei…, und zwar jetzt. Er holt mit der Linken aus - und bremst sie grad noch ab. Puh. Das Gute daran: Endlich bekommt der Tag seinen Beat: “BBC” von Jay Z- “Let’s work….”

Juli 28, 2014
Müssen Fußballer denken können?

Nein, am besten ist es, sie schalten ihr Hirn aus, sobald sie den Ball an den Füßen haben: Auf Autopilot spielt man besser, fanden japanische Wissenschaftler heraus. Wer das am besten kann und ob Dummheit für Kicker von Vorteil sein könnte, erfahrt Ihr hier:

http://www.mittelbayerische.de/sport/links-oben/artikel/autopilot/1098146/autopilot.html

Juli 27, 2014
Foto: Sabine Franzl
Cook it like Kellermann - heute: Pichelsteiner!
Thomas Kellermann, 2-Sterne-Koch im Restaurant “Kastell” auf der Burg Wernberg, ist eigentlich kein Eintopf-Fan. Aber bei diesem Pichelsteiner macht er in seiner MZ-Kochschule eine Ausnahme - und verrät hier nicht nur das Rezept, sondern auch, warum: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/artikel/viel-fleisch-und-gemuese-im-kessel/1097857/viel-fleisch-und-gemuese-im-kessel.html 

Foto: Sabine Franzl

Cook it like Kellermann - heute: Pichelsteiner!

Thomas Kellermann, 2-Sterne-Koch im Restaurant “Kastell” auf der Burg Wernberg, ist eigentlich kein Eintopf-Fan. Aber bei diesem Pichelsteiner macht er in seiner MZ-Kochschule eine Ausnahme - und verrät hier nicht nur das Rezept, sondern auch, warum: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/artikel/viel-fleisch-und-gemuese-im-kessel/1097857/viel-fleisch-und-gemuese-im-kessel.html 

Juli 27, 2014
Foto: Sabine Franzl
In der Spur und auf dem Sprung
Er ist Olympiasieger in der Nordischen Kombination (Skisprung, Langlauf), Familienvater, Student und Wahl-Flossenbürger. Seine Domäne ist der Winter. Aber was macht Eric Frenzel, 25, eigentlich ohne Schnee? Das: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/was-macht-eric-frenzel-ohne-schnee/1097828/was-macht-eric-frenzel-ohne-schnee.html

Foto: Sabine Franzl

In der Spur und auf dem Sprung

Er ist Olympiasieger in der Nordischen Kombination (Skisprung, Langlauf), Familienvater, Student und Wahl-Flossenbürger. Seine Domäne ist der Winter. Aber was macht Eric Frenzel, 25, eigentlich ohne Schnee? Das: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/was-macht-eric-frenzel-ohne-schnee/1097828/was-macht-eric-frenzel-ohne-schnee.html

Juli 23, 2014

thetalks:

Our new interview this week is with James Mercer, the lead singer of The Shins as well as one half of the duo Broken Bells. Check it out here: http://the-talks.com/interviews/james-mercer/

Juli 18, 2014
megaartbaby:

David Bowie 

megaartbaby:

David Bowie 

Juli 15, 2014
Tagesrhythmus 15. Juli 2014: „Seven Nation Army“, The White Stripes
Kurz bevor sich  am Morgen die Augen öffnen, schickt das Bewusstsein pfeilschnell seinen Check durch die Nerven. Kopf? Schmerz nicht. Beine? Bleischwer. Mund? Trocken. Nase? Kitzelt. Geist? Verträumt. Jetzt bitte, bitte keine Musik, schon gar kein Bayern3, Antenne oder so Zeugs. Denn dann ist der Tag verloren, wird nie seinen Rhythmus finden oder noch schlimmer: womöglich verschlungen werden von einem nimmersatten Ohrwurm eines gewissen unheiligen Unheilig oder berufsbetroffenen Xavier Naidoo. In aller Stille Katzenwäsche, Kaffee, Laufklamotten, Kopfhörer. Das ist der Moment, in dem sich in Bruchteilen von Sekunden entscheidet, wie dieser Tag klingen könnte. Heute machen The White Stripes das Rennen und mit „Seven Nation Army“ den Anfang. Ein guter Tag, yeah. Und irgendwie auch ein schöner Zufall: Als mittags die WM-Feier im Fernsehen läuft, kommen Thomas Müller & Co. untermalt von Jack Whites unverkennbarem Gitarrenriff auf die Bühne vorm Brandenburger Tor. Beim Sommermärchen 2006 feierten noch die Italiener mit „Seven Nation Army“ ihren WM-Titel. Jetzt feiern wir. Keine Sieben-Nationen-Armee konnte die deutsche Elf aufhalten. Wobei man eins wissen muss: Der Songtitel geht zurück auf einen kindlichen Irrtum des kleinen Jack – er verstand immer „seven nation“ statt „salvation army“. Also Heilsarmee ist ja auch nicht schlecht. Denn Weltmeister-Sein ist schon ein ziemlich heilsames Gefühl.

Tagesrhythmus 15. Juli 2014: „Seven Nation Army“, The White Stripes

Kurz bevor sich am Morgen die Augen öffnen, schickt das Bewusstsein pfeilschnell seinen Check durch die Nerven. Kopf? Schmerz nicht. Beine? Bleischwer. Mund? Trocken. Nase? Kitzelt. Geist? Verträumt. Jetzt bitte, bitte keine Musik, schon gar kein Bayern3, Antenne oder so Zeugs. Denn dann ist der Tag verloren, wird nie seinen Rhythmus finden oder noch schlimmer: womöglich verschlungen werden von einem nimmersatten Ohrwurm eines gewissen unheiligen Unheilig oder berufsbetroffenen Xavier Naidoo. In aller Stille Katzenwäsche, Kaffee, Laufklamotten, Kopfhörer. Das ist der Moment, in dem sich in Bruchteilen von Sekunden entscheidet, wie dieser Tag klingen könnte. Heute machen The White Stripes das Rennen und mit „Seven Nation Army“ den Anfang. Ein guter Tag, yeah. Und irgendwie auch ein schöner Zufall: Als mittags die WM-Feier im Fernsehen läuft, kommen Thomas Müller & Co. untermalt von Jack Whites unverkennbarem Gitarrenriff auf die Bühne vorm Brandenburger Tor. Beim Sommermärchen 2006 feierten noch die Italiener mit „Seven Nation Army“ ihren WM-Titel. Jetzt feiern wir. Keine Sieben-Nationen-Armee konnte die deutsche Elf aufhalten. Wobei man eins wissen muss: Der Songtitel geht zurück auf einen kindlichen Irrtum des kleinen Jack – er verstand immer „seven nation“ statt „salvation army“. Also Heilsarmee ist ja auch nicht schlecht. Denn Weltmeister-Sein ist schon ein ziemlich heilsames Gefühl.

Juli 15, 2014
Jürgen Roth ist mit der Wolle verwoben

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Foto: Sabine Franzl

…kürzlich in der MZ, bald im Bayerischen Fernsehen:

Jürgen Roth aus Tirschenreuth ist einer der letzten Wollhändler in Deutschland. Sein Erfolgsrezept: Er ist Jäger und Sammler – nicht nur von Wolle. Wir haben ihn für die Nahaufnahme in der “nr. sieben” der MZ auf einer Tagestour zu Schäfern in Niederbayern begleitet - und erfahren, dass Wolle nicht nur auf gesunde Art wärmt, sondern sogar singen kann.

Mehr: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/mit-der-wolle-verwoben/1084229/mit-der-wolle-verwoben.html

Juli 14, 2014
afp-photo:

BRAZIL, Rio de Janeiro : The moon descends behind the statue of Christ the Redeemer — lit with the colours of the Brazilian flag — atop Corcovado hill in Rio de Janeiro, Brazil, on July 13, 2014, day in which Germany and Argentina play the final of the FIFA World Cup Brazil 2014. AFP PHOTO / YASUYOSHI CHIBA

afp-photo:

BRAZIL, Rio de Janeiro : The moon descends behind the statue of Christ the Redeemer — lit with the colours of the Brazilian flag — atop Corcovado hill in Rio de Janeiro, Brazil, on July 13, 2014, day in which Germany and Argentina play the final of the FIFA World Cup Brazil 2014. AFP PHOTO / YASUYOSHI CHIBA

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