Juli 23, 2014

thetalks:

Our new interview this week is with James Mercer, the lead singer of The Shins as well as one half of the duo Broken Bells. Check it out here: http://the-talks.com/interviews/james-mercer/

Juli 18, 2014
megaartbaby:

David Bowie 

megaartbaby:

David Bowie 

Juli 15, 2014
Tagesrhythmus 15. Juli 2014: „Seven Nation Army“, The White Stripes
Kurz bevor sich  am Morgen die Augen öffnen, schickt das Bewusstsein pfeilschnell seinen Check durch die Nerven. Kopf? Schmerz nicht. Beine? Bleischwer. Mund? Trocken. Nase? Kitzelt. Geist? Verträumt. Jetzt bitte, bitte keine Musik, schon gar kein Bayern3, Antenne oder so Zeugs. Denn dann ist der Tag verloren, wird nie seinen Rhythmus finden oder noch schlimmer: womöglich verschlungen werden von einem nimmersatten Ohrwurm eines gewissen unheiligen Unheilig oder berufsbetroffenen Xavier Naidoo. In aller Stille Katzenwäsche, Kaffee, Laufklamotten, Kopfhörer. Das ist der Moment, in dem sich in Bruchteilen von Sekunden entscheidet, wie dieser Tag klingen könnte. Heute machen The White Stripes das Rennen und mit „Seven Nation Army“ den Anfang. Ein guter Tag, yeah. Und irgendwie auch ein schöner Zufall: Als mittags die WM-Feier im Fernsehen läuft, kommen Thomas Müller & Co. untermalt von Jack Whites unverkennbarem Gitarrenriff auf die Bühne vorm Brandenburger Tor. Beim Sommermärchen 2006 feierten noch die Italiener mit „Seven Nation Army“ ihren WM-Titel. Jetzt feiern wir. Keine Sieben-Nationen-Armee konnte die deutsche Elf aufhalten. Wobei man eins wissen muss: Der Songtitel geht zurück auf einen kindlichen Irrtum des kleinen Jack – er verstand immer „seven nation“ statt „salvation army“. Also Heilsarmee ist ja auch nicht schlecht. Denn Weltmeister-Sein ist schon ein ziemlich heilsames Gefühl.

Tagesrhythmus 15. Juli 2014: „Seven Nation Army“, The White Stripes

Kurz bevor sich am Morgen die Augen öffnen, schickt das Bewusstsein pfeilschnell seinen Check durch die Nerven. Kopf? Schmerz nicht. Beine? Bleischwer. Mund? Trocken. Nase? Kitzelt. Geist? Verträumt. Jetzt bitte, bitte keine Musik, schon gar kein Bayern3, Antenne oder so Zeugs. Denn dann ist der Tag verloren, wird nie seinen Rhythmus finden oder noch schlimmer: womöglich verschlungen werden von einem nimmersatten Ohrwurm eines gewissen unheiligen Unheilig oder berufsbetroffenen Xavier Naidoo. In aller Stille Katzenwäsche, Kaffee, Laufklamotten, Kopfhörer. Das ist der Moment, in dem sich in Bruchteilen von Sekunden entscheidet, wie dieser Tag klingen könnte. Heute machen The White Stripes das Rennen und mit „Seven Nation Army“ den Anfang. Ein guter Tag, yeah. Und irgendwie auch ein schöner Zufall: Als mittags die WM-Feier im Fernsehen läuft, kommen Thomas Müller & Co. untermalt von Jack Whites unverkennbarem Gitarrenriff auf die Bühne vorm Brandenburger Tor. Beim Sommermärchen 2006 feierten noch die Italiener mit „Seven Nation Army“ ihren WM-Titel. Jetzt feiern wir. Keine Sieben-Nationen-Armee konnte die deutsche Elf aufhalten. Wobei man eins wissen muss: Der Songtitel geht zurück auf einen kindlichen Irrtum des kleinen Jack – er verstand immer „seven nation“ statt „salvation army“. Also Heilsarmee ist ja auch nicht schlecht. Denn Weltmeister-Sein ist schon ein ziemlich heilsames Gefühl.

Juli 15, 2014
Jürgen Roth ist mit der Wolle verwoben

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Foto: Sabine Franzl

…kürzlich in der MZ, bald im Bayerischen Fernsehen:

Jürgen Roth aus Tirschenreuth ist einer der letzten Wollhändler in Deutschland. Sein Erfolgsrezept: Er ist Jäger und Sammler – nicht nur von Wolle. Wir haben ihn für die Nahaufnahme in der “nr. sieben” der MZ auf einer Tagestour zu Schäfern in Niederbayern begleitet - und erfahren, dass Wolle nicht nur auf gesunde Art wärmt, sondern sogar singen kann.

Mehr: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/oberpfalz-bayern/artikel/mit-der-wolle-verwoben/1084229/mit-der-wolle-verwoben.html

Juli 14, 2014
afp-photo:

BRAZIL, Rio de Janeiro : The moon descends behind the statue of Christ the Redeemer — lit with the colours of the Brazilian flag — atop Corcovado hill in Rio de Janeiro, Brazil, on July 13, 2014, day in which Germany and Argentina play the final of the FIFA World Cup Brazil 2014. AFP PHOTO / YASUYOSHI CHIBA

afp-photo:

BRAZIL, Rio de Janeiro : The moon descends behind the statue of Christ the Redeemer — lit with the colours of the Brazilian flag — atop Corcovado hill in Rio de Janeiro, Brazil, on July 13, 2014, day in which Germany and Argentina play the final of the FIFA World Cup Brazil 2014. AFP PHOTO / YASUYOSHI CHIBA

Juli 13, 2014
Die Party…
…neigt sich ihrem Ende zu und wir lassen sie nochmal in aller Ruhe Revue passieren. Und egal, ob wir heute Nacht nun mit zwei lachenden oder zwei weinenden Augen ins Bett fallen: Schön war’s.
http://www.mittelbayerische.de/sport/links-oben/artikel/die-party/1091608/die-party.html

Die Party…

…neigt sich ihrem Ende zu und wir lassen sie nochmal in aller Ruhe Revue passieren. Und egal, ob wir heute Nacht nun mit zwei lachenden oder zwei weinenden Augen ins Bett fallen: Schön war’s.

http://www.mittelbayerische.de/sport/links-oben/artikel/die-party/1091608/die-party.html

Juli 12, 2014
Ein Solo für den Rap

Ganz Regensburg ist an diesem Wochenende in der Hand des Jazz… Ganz Regensburg? Nein! Die “nr. sieben” der MZ gehört fast komplett dem Rap. Ein super Gegenprogramm, finde ich. Außerdem hat unser Protagonist Shawn The Savage Kid dem Autor Micha Matthes verraten, dass er gern progressiven Jazz hört. Na bitte: Passt doch.

Mehr: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/panorama/artikel/showdown-fuer-shawn-the-savage-kid/1082914/showdown-fuer-shawn-the-savage-kid.html

Juni 21, 2014
Foto: Nicholas Wagner/Crammed Discs
Yasmine Hamdan, die arabische Loreley
Eine späte Schlüsselszene aus Jim Jarmuschs Film “Only Lovers Left Alive”: Adam lehnt allein an einer Mauer in Tanger, als plötzlich eine Stimme in sein Ohr dringt und, als hätte sie den schönen, blutleer blassen Vampir hypnotisiert, über einen menschenleeren Platz zieht bis an die Schwelle einer Bar. Es ist Yasmine Hamdan, die dort singt und tanzt und alle Anwesenden in eine Art Trance versetzt. Ihr Stimme fesselt wie der Gesang der Sirenen und verfängt wie das Lied einer modernen, arabischen Loreley. Eve lehnt sich an Adam, sie hören zu. Der Song „Hal“ erzählt ihre Geschichte: ein schlafloser, weiblicher Vampir, der seinen Geliebten vermisst.  
„Im Grunde erzählen die Lieder, die ich singe, keine Geschichte, sie transportieren Stimmungen“, sagt die libanesische Sängerin. Der Weg führe nicht über die Texte, sondern über die Emotion. Und vor allem über die Stimme, die nicht nur den musikverliebten Adam bezaubert. Wer Yasmine Hamdan in “Only Lovers Left Alive” gesehen und gehört hat, wird sie nicht mehr vergessen.
Yasmine Hamdans aktuelles Album heißt “Ya Nass”, außerdem tritt sie am 3. August beim Nürnberger Bardentreffen auf.
Mehr: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur-ressort/artikel/yasmine-hamdan-die-arabische-loreley/1079771/yasmine-hamdan-die-arabische-loreley.html#1079771

Foto: Nicholas Wagner/Crammed Discs

Yasmine Hamdan, die arabische Loreley

Eine späte Schlüsselszene aus Jim Jarmuschs Film “Only Lovers Left Alive”: Adam lehnt allein an einer Mauer in Tanger, als plötzlich eine Stimme in sein Ohr dringt und, als hätte sie den schönen, blutleer blassen Vampir hypnotisiert, über einen menschenleeren Platz zieht bis an die Schwelle einer Bar. Es ist Yasmine Hamdan, die dort singt und tanzt und alle Anwesenden in eine Art Trance versetzt. Ihr Stimme fesselt wie der Gesang der Sirenen und verfängt wie das Lied einer modernen, arabischen Loreley. Eve lehnt sich an Adam, sie hören zu. Der Song „Hal“ erzählt ihre Geschichte: ein schlafloser, weiblicher Vampir, der seinen Geliebten vermisst.  

„Im Grunde erzählen die Lieder, die ich singe, keine Geschichte, sie transportieren Stimmungen“, sagt die libanesische Sängerin. Der Weg führe nicht über die Texte, sondern über die Emotion. Und vor allem über die Stimme, die nicht nur den musikverliebten Adam bezaubert. Wer Yasmine Hamdan in “Only Lovers Left Alive” gesehen und gehört hat, wird sie nicht mehr vergessen.

Yasmine Hamdans aktuelles Album heißt “Ya Nass”, außerdem tritt sie am 3. August beim Nürnberger Bardentreffen auf.

Mehr: http://www.mittelbayerische.de/nachrichten/kultur-ressort/artikel/yasmine-hamdan-die-arabische-loreley/1079771/yasmine-hamdan-die-arabische-loreley.html#1079771

Juni 8, 2014
"I think Pink Floyd is difficult to beat when you are on a motorbike."

Ewan McGregor Interview (via thetalks)

Juni 4, 2014

Video: Zentralfriedhof Wien (asa)

Vom Wind verweht 

Vor eineinhalb Monaten verbrannte sich Thrinle Namgyel, 32 Jahre alt, männlich, in Osttibet aus Protest gegen die Unterdrückung Tibets durch China. Thrinle Namgyel steht am Ende einer Reihe von mittlerweile 138 Namen, begonnen im April 1998 mit dem 60-jährigen Thubten Ngodrub. Jeder Internetnutzer kann im Handumdrehen diese Liste der Selbstverbrennungen googeln. Jeder – außerhalb Chinas. Dort werden nicht nur Menschen unterdrückt, sondern auch die freie Information via Web. Gerade verschärfte die chinesische Regierung ihre Zensur, um Gedenken und Informationen rund um den 25. Jahrestag der blutigen Niederschlagung der Demokratiebewegung auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking zu stören. Das Tiananmen-Massaker und Tibet sind zwei große Tabus in China. Doch man kann Erinnerung nicht verhindern: Die Namen der Verbrannten flattern gedruckt auf Gebetsfahnen zum Beispiel auf dem Wiener Zentralfriedhof, damit sich nach buddhistischem Glauben ihre Seelen und ihre Nöte lösen wie die Fäden aus Baumwolle, sich mit der Luft in alle Himmelsrichtungen verbreiten, mit dem Regen einsickern in den Boden, eins werden mit der Natur und den Elementen. Und weiterleben.

PS: Selbstverbrennungen sind ein allerletztes, schockierendes Mittel von Protest. Berichterstattung zieht Nachahmer nach sich. Keine Berichterstattung schweigt das Ausgangsproblem tot. Was ist besser?

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